30.03.11
Fukushima &Co.
Ein Vorschlag: Der Staat stelle der Energiewirtschaft die Subventionen für die Errichtung und den Betrieb der Anlagen zur Gewinung von Kernenergie sowie die ausgebenen Gelder für die Grundlagenfoschung für selbige in Rechnung. Es wird dann schnell klar, dass Kernergie keine billige Energie ist. Berücksichtigt man noch die Folgekosten von möglichen und realen Unfällen in Kernreaktoren und außderm die Endlagerungskosten, dann ist Kernenergie einfach nur viel zu teuer!
16.02.11
Streiks in Ägypten
Nach dem Abflauen der großen Demonstrationen in Ägypten rücken Streiks in Unternehmen in den Fokus der Öffentlichkeit. Hier haben wir es dann wieder einmal: nur weil die Regierung sich zurückzieht, heißt es noch lange nicht, dass die Bevölkerung real und sofort an der Entscheidungsfindung beteiligt wird und sich die private Lebenssituaion der Menschen verbessert. Unter anderem subventionierte Lebensmittel haben Mubarak und Co. an der Macht gehalten. Unternehmen konnten niedrige Löhne zahlen, weil Lebensmittel durch Subventionen gerade noch so erschwinglich waren.Die niedrigen Löhne bleiben, wenn es keine Gegenwehr gibt. Und die Subventionen?
Die Verbesserung der Lebenssituation der ägyptischen Bevölkerung hängt weiterhin davon ab, wie die Unternehmen gesteuert werden uns sich die wirtschaftliche Situation des Landes entwickeln wird. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen weitergeführt werden- aber zum Wohle der Bevölkerung! Um das zu gewährleisten- und das haben viele ägyptische ArbeitnehmerInnen verstanden- müssen auch Wirtschaftsprozesse verändert und demokratisiert werden. Auch hier müssen die alten Chefs abdanken....
Die Verbesserung der Lebenssituation der ägyptischen Bevölkerung hängt weiterhin davon ab, wie die Unternehmen gesteuert werden uns sich die wirtschaftliche Situation des Landes entwickeln wird. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen weitergeführt werden- aber zum Wohle der Bevölkerung! Um das zu gewährleisten- und das haben viele ägyptische ArbeitnehmerInnen verstanden- müssen auch Wirtschaftsprozesse verändert und demokratisiert werden. Auch hier müssen die alten Chefs abdanken....
08.02.11
Leiharbeiter und Risiko
Wieso, bitteschön, werden bei uns Leiharbeiter/innen schlechter bezahlt? Aus neoklassischer Sicht ist das eigentlich nicht zu begründen! Leiharbeiter sollen eigentlich dazu dienen Auftragsspitzen abzufedern. Sie werden also dann eingesetzt, wenn es für kurze Zeit ungewöhnlich viel im Unternehmen zu tun gibt, so dass die Arbeit nicht von den regulär Beschäftigten abgegolten werden kann und neue (Fest-)Anstellungen unpraktibel erscheinen. Leiharbeiter/innen haben somit eine Zusatzfunktion: sie decken das Risiko der Unternehmen, für kurze Zeit mehr Personal zu benötigen als ursprünglich vorgesehen/ geplant war, ab. Firmen, die Leiharbeiter ausleihen, bieten somit eine Art Versicherung für Unternehmen an. Diese Versicherungsleistung muss - ganz im Markwirtschaftlichem Sinne- bezahlt werden. Wie die "Verleihfirma" den Betrag kalkulieren sollte, lässt sich anhand einer/s exemplarischen/r eines/r Leiharbeiter/in demonstrieren: eine Person beschließt- aus welchen Gründen auch immer- (freiwillig) Leiharbeiter/in zu werden.
Sie/Er kalkulliert: "Ich möchte weiterhin monatlich das zur Verfügung haben an Einkommen, was ich bisher hatte. Nun kann es aber sein, dass ich einige Monate im Jahr nicht arbeite, weil kein Unternehmen Interesse an mir als Leihkraft hat. Also muss ich in der restlichen Zeit, in der ich ausgeliehen werde, den Ausfall durch einen höheren Lohn kompensieren, um über die Runden zu kommen."
In der Summe ergibt sich:
Leiharbeitslohn = bisheriger Lohn plus anteiliger Aufschlag für die Zeit, in der er/sie nicht ausgeliehen wird und keinen Lohn erhält.
Theoretisch muss die/der Leiharbeiter/in also einen Risikoaufschlag mit einkalkulieren. Dieses Risiko muss das Unternehmen, dessen Risiko des kurzfristigen Personalmangels durch Leiharbeiter/innen ausgeglichen wird, dann als Leiharbeitslohn bezahlen. Also müssten Leiharbeiter/innen mehr verdienen als regulär Beschäftigte, da letztere keinem kurzfristigem Lohnausfallrisiko ausgesetzt sind!
Dennoch erhalten Leiharbeiter/innen in Deutschland in der Regel weniger Lohn für gleiche Arbeit. Leiharbeitsfirmen dienen derzeit als Auffangstelle für gekündigte Beschäftigte, die von Unternehmen nicht mehr zum (Tarif-)Lohn regulär angestellt werden. Und weil Leiharbeiter/innen billiger "eingekauft" werden können, kommt es zu solchen Auswüchsen, dass einige Unternehmen dauerhaft fast nur noch Leiharbeiter/innen haben und kaum noch regulär Beschäftigte- geschweige denn Neueinstellungen vornehmen. Dem würde ein Ende gesetzt, wenn Leiharbeiter langfristig teurer wären als regulär Beschäftigte...
Sie/Er kalkulliert: "Ich möchte weiterhin monatlich das zur Verfügung haben an Einkommen, was ich bisher hatte. Nun kann es aber sein, dass ich einige Monate im Jahr nicht arbeite, weil kein Unternehmen Interesse an mir als Leihkraft hat. Also muss ich in der restlichen Zeit, in der ich ausgeliehen werde, den Ausfall durch einen höheren Lohn kompensieren, um über die Runden zu kommen."
In der Summe ergibt sich:
Leiharbeitslohn = bisheriger Lohn plus anteiliger Aufschlag für die Zeit, in der er/sie nicht ausgeliehen wird und keinen Lohn erhält.
Theoretisch muss die/der Leiharbeiter/in also einen Risikoaufschlag mit einkalkulieren. Dieses Risiko muss das Unternehmen, dessen Risiko des kurzfristigen Personalmangels durch Leiharbeiter/innen ausgeglichen wird, dann als Leiharbeitslohn bezahlen. Also müssten Leiharbeiter/innen mehr verdienen als regulär Beschäftigte, da letztere keinem kurzfristigem Lohnausfallrisiko ausgesetzt sind!
Dennoch erhalten Leiharbeiter/innen in Deutschland in der Regel weniger Lohn für gleiche Arbeit. Leiharbeitsfirmen dienen derzeit als Auffangstelle für gekündigte Beschäftigte, die von Unternehmen nicht mehr zum (Tarif-)Lohn regulär angestellt werden. Und weil Leiharbeiter/innen billiger "eingekauft" werden können, kommt es zu solchen Auswüchsen, dass einige Unternehmen dauerhaft fast nur noch Leiharbeiter/innen haben und kaum noch regulär Beschäftigte- geschweige denn Neueinstellungen vornehmen. Dem würde ein Ende gesetzt, wenn Leiharbeiter langfristig teurer wären als regulär Beschäftigte...
01.02.11
Monatsbericht Arbeitsmarktstatistik
Wir enthalten uns jedweden Kommentars zu aktuellen Arbeitsmarktstatistiken. Der Grund? Die Zahlen sagen insbesondere bei den vielen statistischen Tricks null und nix aus. Da wird von "positiver Arbeitsmarktentwicklung" geschwafelt (siehe: BA).
De facto sind minimale Änderungen in den Prozenten aber kein Hinweis dafür wie einfacher es nun ist, für eine/n Arbeitslose/n (insbesondere für Langzeitarbeitslose) einen Job zu bekommen. Punkt!
De facto sind minimale Änderungen in den Prozenten aber kein Hinweis dafür wie einfacher es nun ist, für eine/n Arbeitslose/n (insbesondere für Langzeitarbeitslose) einen Job zu bekommen. Punkt!
31.01.11
Wirtschaftsdemokratie Fragen 2
Im Rahmen eines Workhops junger Menschen kristallisierten sich Fragen und Antworten zum Thema Wirtschaftsdemokratie heraus. Die hier wiedergegeben werden:
1. Wie ist eine gute demokratische Kontrolle von Unternehmen durch ArbeitnehmenerInnen im aktuellen System möglich?
Ein Diskussionsfazit: Es gibt keine Freiheit von den Zwängen der Unternehmensumgebung! In einem profitorientierten wettbewerbsfokussierten Umfeld ist eine gute Kontrolle nur beschränkt möglich. Letztlich beuten sich ArbeitnehmerInnen dann durch verschiedene Zugeständnisse (längere Arbeitszeiten o.Ä.) selbst aus, weil sie den Zwängen des Marktumfeldes/ Druck des Profits/Absatzes.... ausgesetzt sind.
2. Wie lässt sich bisherige kommunale Kontrolle von Unternehmen(sbeteiligungen) verbessern?
Diskussionsfazit: Der Ist-Zustand ist geprägt von einem Rückgang der effektiven Mitsprache, von Privatisierungen kommunaler Unternehmen etc. Dem ist die Sicherung von Transparenz entgegenzusetzen. Auch positive Beispiele schaffen, kann den Ist-Zusand verändern. Kommunen können sich Unternehmen wieder aneignen! Darüber hinaus ist es wichtig, immer wieder die sozialökologischen und Effizienz-Vorteile kommunaler Einrichtungen deutlich zu machen. Auf Landesebene ist es durchaus möglich, kommunale Rechte bei und für Unternehmensbeteiligungen auszuweiten, z.B. indem die Maßgabe der regionalen Begrenzung von kommunalen Beteiligungen aufgehoben wird....
3. Inwiefern sind Projekte der "solidarischen Ökonomie" eine Alternative?
Diskussionsfazit: Sie sind nur bedingt eine Alternative, da auch sie sich an die Rahmenbedingungen des Kapitalismus anpassen müssen. Allerdings können sie bewirken, dass die beteiligten ArbeitnehmerInnen eine Emanzipation erfahren. Sie merken, dass alternatives Arbeiten und Wirtschaften machbar ist. Ein guter Anfang sind auch Netzwerke aus Unternehmem der solidarischen Ökonomie, da diese sich durch Kooperation zu einem gewissen Grad der profit-wettbewerbsorientierten Wirtschaft entziehen können. In der Langzeitperspektive wirken Projekte der "solidarischen Ökonomie" somit vielleicht als Wegweiser.
4.Wie könnte eine andere Wirtschaftsform aussehen, wo die Menschen selbst das "wirtschaften" in die Hand nehmen?
Diskussionsfazit: Drei Unterfragen, die weiter zu zu diskutieren sind, scheinen wichtig für die Beantwortung dieser Frage.
4.1. Wie soll die Arbeitswelt aussehen?
-Arbeitszeit?
-Was ist mit dem Recht auf Nicht-arbeiten-Wollen?
-Was ist mit Muss-Getan-werden-Arbeit? (Abwasch, Müllbeseitigung...)
4.2. Wie wird alles verteilt?
-Welche Kritierien (Leistung versus Gleichheit)?
-Ressourcenmanagment? (viele Yachten, wenige Seen: mögliche Lösung sind Sharing-Konzepte im Sinne von "heute du, morgen ich")
-Rationierung
4.3. Wie sieht der gesellschaftliche Prozess des Umbaus/ neuen Modells aus?
-Revolution
-Was ist mit den außenwirtschaftlichen Zwängen?
Rätedemokratie als Lösung?
-zentrale/ lokale Investitionsplanung?
-Koordinierung/ Planung mithilfe von Computern
-Wie lässt sich Effizienz, Innovationsfähigkeit und Rücklagenbildung (per Gewinn) gewährleisten?
-das Beispiel der DDR als negative Vorlage
1. Wie ist eine gute demokratische Kontrolle von Unternehmen durch ArbeitnehmenerInnen im aktuellen System möglich?
Ein Diskussionsfazit: Es gibt keine Freiheit von den Zwängen der Unternehmensumgebung! In einem profitorientierten wettbewerbsfokussierten Umfeld ist eine gute Kontrolle nur beschränkt möglich. Letztlich beuten sich ArbeitnehmerInnen dann durch verschiedene Zugeständnisse (längere Arbeitszeiten o.Ä.) selbst aus, weil sie den Zwängen des Marktumfeldes/ Druck des Profits/Absatzes.... ausgesetzt sind.
2. Wie lässt sich bisherige kommunale Kontrolle von Unternehmen(sbeteiligungen) verbessern?
Diskussionsfazit: Der Ist-Zustand ist geprägt von einem Rückgang der effektiven Mitsprache, von Privatisierungen kommunaler Unternehmen etc. Dem ist die Sicherung von Transparenz entgegenzusetzen. Auch positive Beispiele schaffen, kann den Ist-Zusand verändern. Kommunen können sich Unternehmen wieder aneignen! Darüber hinaus ist es wichtig, immer wieder die sozialökologischen und Effizienz-Vorteile kommunaler Einrichtungen deutlich zu machen. Auf Landesebene ist es durchaus möglich, kommunale Rechte bei und für Unternehmensbeteiligungen auszuweiten, z.B. indem die Maßgabe der regionalen Begrenzung von kommunalen Beteiligungen aufgehoben wird....
3. Inwiefern sind Projekte der "solidarischen Ökonomie" eine Alternative?
Diskussionsfazit: Sie sind nur bedingt eine Alternative, da auch sie sich an die Rahmenbedingungen des Kapitalismus anpassen müssen. Allerdings können sie bewirken, dass die beteiligten ArbeitnehmerInnen eine Emanzipation erfahren. Sie merken, dass alternatives Arbeiten und Wirtschaften machbar ist. Ein guter Anfang sind auch Netzwerke aus Unternehmem der solidarischen Ökonomie, da diese sich durch Kooperation zu einem gewissen Grad der profit-wettbewerbsorientierten Wirtschaft entziehen können. In der Langzeitperspektive wirken Projekte der "solidarischen Ökonomie" somit vielleicht als Wegweiser.
4.Wie könnte eine andere Wirtschaftsform aussehen, wo die Menschen selbst das "wirtschaften" in die Hand nehmen?
Diskussionsfazit: Drei Unterfragen, die weiter zu zu diskutieren sind, scheinen wichtig für die Beantwortung dieser Frage.
4.1. Wie soll die Arbeitswelt aussehen?
-Arbeitszeit?
-Was ist mit dem Recht auf Nicht-arbeiten-Wollen?
-Was ist mit Muss-Getan-werden-Arbeit? (Abwasch, Müllbeseitigung...)
4.2. Wie wird alles verteilt?
-Welche Kritierien (Leistung versus Gleichheit)?
-Ressourcenmanagment? (viele Yachten, wenige Seen: mögliche Lösung sind Sharing-Konzepte im Sinne von "heute du, morgen ich")
-Rationierung
4.3. Wie sieht der gesellschaftliche Prozess des Umbaus/ neuen Modells aus?
-Revolution
-Was ist mit den außenwirtschaftlichen Zwängen?
Rätedemokratie als Lösung?
-zentrale/ lokale Investitionsplanung?
-Koordinierung/ Planung mithilfe von Computern
-Wie lässt sich Effizienz, Innovationsfähigkeit und Rücklagenbildung (per Gewinn) gewährleisten?
-das Beispiel der DDR als negative Vorlage
27.01.11
Wirtschaftsdemokratie Fragen
Was ist Wirtschaftsdemokratie? Fragen:
Ist eine Beteiligung am Unternehmen schon Besitz?
Wie lässt sich gewährleisten, dass eine Beteiligung auch darin mündet, dass die Bevölkerung an Entscheidungen im Unternehmen real mitwirken können? Wer sollte eigentlich über ein Betrieb entscheiden dürfen? Arbeiter und Angestellte des Betriebes? Die Konsumenten der Waren des Betriebes? Die Zulieferer? Jeder Mensch? Wessen Interessen werden wie gewichtet?
Wie kann Kontrolle tatsächlich von alle relevanten Stakeholdern ausgeübt werden? Wie können Individuen als Stakeholder die für sie relevanten Wirtschaftszweige und damit- entscheidungen begreifen und entprechend Kontrolle ausüben? Braucht eine Demokratisierung der Wirtschaft eine Regionalisierung der Wirtschaft?
13.01.11
Gleichgewichtsanalyse
Geht es in unserer Kritik wirklich um die Gleichgewichtsanalyse? Ist nicht überhaupt die Betrachtung von konstanten Zusammenhängen ökonomischer Variablen eine "Ausgleichs-" und damit Gleichgewichtsanalyse? Dann wären auch ökonometrische Betrachtungen mit Regressionsanalysen reine Gleichgewichtsbetrachtungen, die zu kritisieren sind.
Die Gleichgewichtsanalysen sind nicht das Hauptpoblem der derzeitigen wirtschaftswissenschaftlichen Lehre. Vielmehr ist der auf diese eingeschränkte Fokus der Betrachtungen zu kritisieren- ebenso wie zu kritisieren ist, dass Grenzprodukte das A und O ökonomischer Analysen sind. Es geht nicht nur darum, bei welchem fiktiven zahlenmäßigem Punkt eine zusätzliche Produktionseinheit (variabel Arbeitseinheit etc.) nicht mehr "effizient" und damit "rentabel" ist, weil es dieses Grenzprodukt nicht gibt... Das heißt sich auf rein quantitative Betrachtungen zu beschränken. Qualitiative Aspekte wie "diese Person muss noch eingestellt werden, sonst ist mein Team überlastet/ unvollständig..." Ähnliches gilt doch für Gleichgewichtsanalysen, oder?
Zu diesem Thema müssen wir noch intensiver diskutieren.
Die Gleichgewichtsanalysen sind nicht das Hauptpoblem der derzeitigen wirtschaftswissenschaftlichen Lehre. Vielmehr ist der auf diese eingeschränkte Fokus der Betrachtungen zu kritisieren- ebenso wie zu kritisieren ist, dass Grenzprodukte das A und O ökonomischer Analysen sind. Es geht nicht nur darum, bei welchem fiktiven zahlenmäßigem Punkt eine zusätzliche Produktionseinheit (variabel Arbeitseinheit etc.) nicht mehr "effizient" und damit "rentabel" ist, weil es dieses Grenzprodukt nicht gibt... Das heißt sich auf rein quantitative Betrachtungen zu beschränken. Qualitiative Aspekte wie "diese Person muss noch eingestellt werden, sonst ist mein Team überlastet/ unvollständig..." Ähnliches gilt doch für Gleichgewichtsanalysen, oder?
Zu diesem Thema müssen wir noch intensiver diskutieren.
12.01.11
Systemstart:: Was soll dieser Blog?
Systemzwerge sind kleine voll funktionierende Rädchen im herrschenden gesellschaftlichen System. Vor allem Rudolf Hickel spricht von "Systemzwergen«, die an den Universitäten herumlehren", wenn es um den wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream geht. Auch wir bewegen uns im Rahmen der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten und der poltitischen Öffentlichkeit. Auch wir sind eingespannt in die Mainstream-Ökonomik, wie sie an den Universitäten gelehrt wird. Aber wir glauben nicht an diese Voodoo-Lehren. Deswegen wollen wir auf diesem Blog eine Gegenöffentlichkeit schaffen, wollen zeigen, dass es jenseits der Standardlehrmeinungen wirtschaftswissenschaftliche und damit politische Ansätze gibt, die zu besseren Lebensbedingungen für alle Menschen egal welcher Herkunft gibt.
11.01.11
Moloch der Gleichgewichtsanalyse
“Die Gleichgewichtsanalyse ist ein Moloch, dem weiterhin Generationen von Studenten geopfert werden. Ich hoffe, daß ich einige wenige von ihnen retten konnte, nicht um ihnen ein
leichtes Leben zu bieten, sondern um ihre Mitarbeit bei der Lösung der ökonomischen
Probleme der Welt zu bitten.“(Joan Robinson: Geleitwort in Jan A. Kregel: Die Erneuerung der Politischen Ökonomie: Eine Einführung in die postkeynesianische Ökonomie. Metropolis : Marburg 1988)
Ich glaube mit Joan Robinson sollte mensch sich mal beschäftigen....
leichtes Leben zu bieten, sondern um ihre Mitarbeit bei der Lösung der ökonomischen
Probleme der Welt zu bitten.“(Joan Robinson: Geleitwort in Jan A. Kregel: Die Erneuerung der Politischen Ökonomie: Eine Einführung in die postkeynesianische Ökonomie. Metropolis : Marburg 1988)
Ich glaube mit Joan Robinson sollte mensch sich mal beschäftigen....
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